Petra, Gründerin von PauseNow

Über PauseNow

Ich bin Petra.
Mutter. Künstlerin.
Und genervt von „Ja, gleich“.

Diese App war nie ein Plan. Sie war eine Notlösung — für mich. Jetzt teile ich sie mit allen iPhone-Familien.

Wie alles anfing

Es gab keinen großen Moment. Es war ein Esstisch. Essen kalt, mein Sohn am Handy. „Ja, gleich!“ Und ich, die zum dritten Mal rief.

Wir hatten Apple Family Sharing eingerichtet. Bildschirmzeit, App-Limits, das ganze Programm. Trotzdem zeigten seine Auswertungen regelmäßig 12 Stunden Bildschirmzeit pro Tag. Hausaufgaben? Vergessen. Pünktlich? Selten. Verbindlichkeit? Weg.

Mein Teenagersohn hatte gelernt zu tricksen. Filme hat er über WhatsApp geschaut — das war ja immer erlaubt. Den Bildschirmzeit-Code hatte er irgendwann erraten. Und ich entdeckte nebenbei: Wenn ich Regeln auf meinem iPhone änderte, übernahm sein Gerät sie manchmal gar nicht.

Ich war wütend, müde, ratlos.

Und immer wieder dieser eine Gedanke: Ich wünschte, ich hätte einen Not-Aus-Button.

Eines Tages habe ich die KI gefragt

„Geht das technisch?“ Die Antwort: Ja.

Ich hatte null Ahnung von Programmierung. Null. Ich bin Künstlerin und Designerin — was ich kann, mache ich mit der Hand. Aber dieser eine Gedanke hat mich nicht losgelassen.

Also habe ich angefangen. Habe gelernt, was Xcode ist. Was eine API ist. Was es bedeutet, eine iOS-App bei Apple einzureichen. Habe nächte- und tagelang gelesen, gebastelt, neu angefangen. Habe mit der KI diskutiert, immer wieder andere Fragen gestellt, kein Nein akzeptiert, mich durchgebissen.

Mehrere Monate später war PauseNow fertig.

Es ist die App, die ich mir gewünscht habe. Mit einem Fingertipp pausierst du das Handy deines Kindes — von überall. Kein Schreien, kein Diskutieren. Ein Moment Stille. Und vielleicht ein Gespräch.

Was mir wichtig war

PauseNow tut ein paar Dinge bewusst nicht — und ich glaube, dass das wichtig ist. Drei Sätze, die für mich nicht verhandelbar sind:

Wir überwachen nicht. PauseNow zeigt dir nicht, was dein Kind tut, welche Nachrichten es schreibt, welche Apps es öffnet. Das ist sein Leben, nicht deins. Was die App tut, ist eine Sache: sie pausiert, wenn du es willst.

Wir wissen nicht, wer du bist. Kein Account, keine E-Mail-Pflicht, kein Passwort. Die App funktioniert über eine zufällige Familien-ID. Was wir speichern, liegt auf Servern in Frankfurt — und wird automatisch gelöscht, sobald dein Abo endet und die App 90 Tage nicht mehr genutzt wird.

Wir sind kein Konzern. Eine Frau, ein Sohn, ein Esstisch. Made in Germany. Von Hand. Von einer Mutter. Das ist die ganze Geschichte.

Eigentlich male ich

Es geht mir um den echten Austausch zwischen Menschen — die wahren Momente im Hier und Jetzt.

Genau dieser Moment fehlt, wenn ein Kind ins Handy gesaugt ist. Vorwerfen können wir ihm das nicht — die Apps sind genau dafür gebaut. Sie zielen auf die Belohnungssysteme im Gehirn, halten fest, machen süchtig. Erwachsene fallen da genauso rein.

Das hat mich getroffen — nicht nur als Mutter, sondern vor allem in meinem Wertesystem.

PauseNow ist nicht das Ziel. Eine pausierte App ist kein Erfolg. Der Moment dahinter ist das Ziel — wenn dein Kind aufschaut und ihr euch anschauen könnt.

Das ist kein Sperr-Werkzeug.
Es ist ein Gesprächsanfang.

Petra in ihrem Atelier beim Malen

Wenn dir das hier vertraut vorkommt

Probier PauseNow aus. Es ist klein, leise, und es macht genau eine Sache richtig.

Oder schreib mir, wenn du Fragen hast. Ich antworte selbst.
support@pausenow.app