Erste Schritte

Apple-Familie & PauseNow –
einmal richtig einrichten

Diese Anleitung führt dich durch alles, was wichtig ist: die Apple-Grundeinstellungen für dein Kind und das Einrichten von PauseNow. Einmal 30 Minuten investiert – und dein Kind ist digital sicher unterwegs.

~30 Min. Apple-Grundschutz (einmalig) ~5 Min. PauseNow-Setup 7 Schritte iOS 16.4+

Apple-Familie bereits eingerichtet? Direkt zum PauseNow-Setup →

Als dein Kind Rad fahren gelernt hat, hast du nicht einfach gesagt: „Setz dich drauf und fahr." Du hast einen Helm gekauft. Die Verkehrsregeln erklärt. Mit ihm auf dem Hof geübt, bevor es zum ersten Mal allein auf die Straße durfte.

Beim iPhone ist es genauso. Ein paar gute Einstellungen am Anfang sind wie der Helm und die ersten Übungsrunden auf dem Hof. Einmal richtig gemacht – ab dann kann dein Kind sicher unterwegs sein.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1. Apple-Account des Kindes 5–15 Min. 3 Optionen
  2. 2. Familienfreigabe verbinden 5 Min. entfällt, falls erledigt
  3. 3. Bildschirmzeit aktivieren 3 Min.
  4. 4. App-Limits & Auszeit 10 Min.
  5. 5. Immer erlaubte Apps 5 Min.
  6. 6. Inhalte & Datenschutz 10 Min.
  7. 7. PauseNow installieren 3 Min.

Sicherung zuerst – 3 Minuten, viel Sorge gespart

Bevor du am Kinder-iPhone irgendetwas änderst: mach ein iCloud-Backup. Falls später mal etwas schiefläuft, ist alles wieder da.

Am Kinder-iPhone: Einstellungen → [Name oben antippen] → iCloud → iCloud-Backup → „Backup jetzt erstellen". Falls iCloud-Speicher voll ist: 50 GB für 0,99 €/Monat erweitern oder alte Backups einmal aufräumen.

Vor dem Start: Diese Fehler kosten dich Stunden

  • Nicht die Eltern-Apple-ID fürs Kind verwenden – das Kind braucht eine eigene mit einer eigenen E-Mail-Adresse.
  • Kind als Kind registrieren – mit eigener Kinder-Apple-ID, echtes Geburtsdatum, in der Familienfreigabe. Apple zwingt unter 16 automatisch zum Kinderaccount, bis 18 ist er weiter sinnvoll. Anleitung in Schritt 1.
  • Den Bildschirmzeit-Code niemals dem Kind mitteilen – auch nicht aus Versehen beim Eintippen.
  • Alle Einstellungen direkt am Kindergerät vornehmen – nicht vom Eltern-iPhone oder Mac aus.

Warum alles am Kindergerät?

Apples Fernverwaltung via Familienfreigabe ist in der Praxis fehleranfällig: Einstellungen sehen auf dem Eltern-iPhone aus, als wären sie gespeichert, wurden aber am Kindergerät gar nicht übernommen. Betroffen sind vor allem App-Limits, Downtime und erlaubte Websites.

  • Immer Kindergerät in der Hand halten und Änderungen dort direkt vornehmen.
  • Nach jeder Einstellung am Kindergerät nochmals nachschauen, ob sie tatsächlich gespeichert wurde.
  • Nach dem Einrichten das Gerät einmal neu starten und dann prüfen, ob alle Limits aktiv sind.
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Apple-Account deines Kindes prüfen

ca. 5–15 Minuten · Je nach Ausgangslage

Damit alles funktioniert, braucht dein Kind einen Kinder-Apple-Account, der in deiner Familienfreigabe ist. Welche Situation passt zu euch?

A) Kinder-Apple-Account neu anlegen

An deinem iPhone (nicht am Kindergerät):

Einstellungen [Dein Name] Familie Person hinzufügen Kinderaccount erstellen

Folge den Schritten. Apple fragt Name, Geburtsdatum und richtet einen Account ein, der automatisch in deiner Familienfreigabe landet.

Wichtig beim Erstellen

  • Echtes Geburtsdatum eingeben – nicht schummeln. Bei Kindern unter 16 erstellt Apple automatisch einen Kinderaccount, bei 16- und 17-Jährigen ist er weiterhin verfügbar und für die Bildschirmzeit-Steuerung sinnvoll. Ab 18 ist es ein Erwachsenenaccount, dann kannst du als Elternteil nichts mehr steuern.
  • Eigene E-Mail-Adresse für das Kind verwenden (oder eine neue erstellen).

B) Bestehender Kinder-Account – kurz prüfen

Einstellungen (Eltern-iPhone) [Dein Name] Familie Name des Kindes

Prüfen, dass das Geburtsdatum korrekt ist und „Bildschirmzeit" sowie „Kindersicherung" aktiviert sind. Alles in Ordnung? Weiter zu Schritt 2.

C) Erwachsenen-Account in Kinder-Account umwandeln

Viele Eltern haben vor Jahren einen Apple Account fürs Kind angelegt, dabei aber ein erwachsenes Geburtsdatum eingegeben – damals war das fast unvermeidlich. Seit Anfang 2025 lässt Apple sich das offiziell korrigieren.

Daten bleiben erhalten

Apps, Käufe, Fotos, Nachrichten, iCloud-Inhalte – alles bleibt am Account. Genau dafür hat Apple die Funktion gebaut: damit Familien nicht von vorne anfangen müssen.

So geht's:

  1. Im Browser account.apple.com öffnen und mit dem Account des Kindes einloggen.
  2. „Persönliche Daten" → „Geburtsdatum" → echtes Geburtsdatum eintragen.
  3. Apple erkennt die Minderjährigkeit und fragt, ob umgewandelt werden soll. Bestätigen.
  4. Account muss anschließend deiner Familienfreigabe beitreten (falls nicht schon Mitglied).

Zwei wichtige Hinweise

Einmal-Entscheidung: Sobald der Account in einen Kinderaccount umgewandelt ist, lässt sich das Geburtsdatum nicht mehr nachträglich ändern. Echtes Datum eintragen.

15-Tage-Rückgängig-Fenster: Falls aus Versehen umgewandelt, lässt sich das innerhalb von 15 Tagen über account.apple.com selbst zurücksetzen. Danach nur noch mit Hilfe des Familienorganisators.

Voraussetzung: Der Account darf nicht selbst Organisator oder Elternteil einer anderen Familienfreigabegruppe sein. Bei Problemen hilft der Apple-Support unter 0800 6645 451.

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Kindergerät zur Familienfreigabe verbinden

ca. 5 Minuten · Am Kindergerät
Am Kindergerät

Das Kindergerät muss mit der Kind-Apple-ID angemeldet sein und in der Familienfreigabe als Kindkonto erscheinen.

So prüfst du den Status

Einstellungen [Name des Kindes oben] prüfen, ob die Kind-Apple-ID angezeigt wird
Einstellungen [Name des Kindes] Familienfreigabe Kind sollte dort unter deinem Konto aufgelistet sein

Falls das Kind noch nicht in der Familienfreigabe ist

Einstellungen (Eltern-iPhone) [Dein Name] Familienfreigabe Mitglied hinzufügen Einladung ans Kind senden

Das Kind nimmt die Einladung auf seinem iPhone an. Danach erscheint es in deiner Familienliste.

Kind nutzt iPhone und iPad? Was du wissen musst

Apple verspricht, dass App-Limits sich über „Geräteübergreifend teilen" auf alle Geräte mit derselben Apple-ID übertragen. Bei Kinderkonten ist das sogar gewollt – Apple Support hat bestätigt, dass Beschränkungen für die gesamte Apple-ID gelten und nicht pro Gerät getrennt werden können.

In der Praxis ist die Umsetzung jedoch fehleranfällig: Viele Eltern berichten, dass die Limits auf beiden Geräten parallel laufen statt sich zu teilen – das Kind hat also auf iPhone und iPad jeweils die volle Bildschirmzeit. Andere berichten, dass sich Änderungen unkontrolliert zwischen den Geräten übertragen, auch wenn „Geräteübergreifend teilen" deaktiviert ist.

Empfehlung: Richte die Bildschirmzeit-Limits auf jedem Gerät separat direkt am jeweiligen Gerät ein – das ist zuverlässiger als die automatische Synchronisation.

Für PauseNow gilt: PauseNow arbeitet gerätegebunden. Ein Pausier-Befehl trifft immer nur das Gerät, das du im Dashboard auswählst. Das iPad muss als eigenes Gerät installiert und verknüpft werden – du siehst es dann als separaten Eintrag im Dashboard und kannst es unabhängig vom iPhone pausieren oder freigeben.

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Bildschirmzeit aktivieren und sichern

ca. 3 Minuten · Am Kindergerät
Am Kindergerät
Einstellungen Bildschirmzeit „Bildschirmzeit aktivieren" „Dies ist das iPhone meines Kindes"

Pflichtschritt: Bildschirmzeit-Code festlegen

Danach wirst du aufgefordert, einen 4-stelligen Bildschirmzeit-Code festzulegen. Wähle einen Code, den nur du kennst.

Ohne diesen Code kann dein Kind sämtliche Schutzeinstellungen selbst ändern oder deaktivieren — auch die von PauseNow. Der Bildschirmzeit-Code ist das Fundament für alles, was in diesem Guide folgt.

Warum „Dies ist das iPhone meines Kindes"?

Diese Auswahl aktiviert den elterlichen Schutzmodus. Das Gerät wird als Kindgerät registriert, was PauseNow und Apples eigene Schutzfunktionen benötigen, um zuverlässig zu arbeiten.

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App-Limits und Auszeit einrichten

ca. 10 Minuten · Am Kindergerät
Am Kindergerät

Wichtig vorab: Limits addieren sich!

Jede App-Gruppe hat ihren eigenen, unabhängigen Zähler. Wenn du Spiele auf 1 Stunde und Social Media auf 2 Stunden begrenzt, kann das Kind theoretisch 3 Stunden in diesen Kategorien verbringen – die Limits addieren sich. Das ist kein Bug, sondern so von Apple gedacht.

Tipp: Wenn du ein hartes Gesamt-Tageslimit willst, nutze zusätzlich die Auszeit (siehe unten).

4.1 App-Limits anlegen

Einstellungen Bildschirmzeit App-Limits Limit hinzufügen

Erstelle für jede Gruppe ein eigenes Limit. Bei jeder Gruppe den Schalter „Am Ende des Limits blockieren" aktivieren – sonst wird das Limit ignoriert und das Kind spielt einfach weiter.

Gruppe 1: Apps, die nur für eine bestimmte Dauer am Tag genutzt werden dürfen 2 Std.

Spiele Shopping Instagram Snapchat YouTube Freeform ChatGPT Kurzbefehle

⚠️ Achtung! Wenn es hier mehrere Gruppen gibt, ADDIEREN sich die Zeiten!

Gruppe 2: Generell immer erlaubt, jedoch pausierbar! 23:59 Std.

WhatsApp Spotify Podcasts

⚠️ Nachrichten und Telefon sind von Apple immer erlaubt!

Das Limit von 23:59 bedeutet kein hartes Tageslimit, aber PauseNow kann diese Apps trotzdem pausieren. Ohne dieses Limit könnten diese Apps von PauseNow nicht pausiert werden und das Kind könnte die gewählten Apps ohne Limit nutzen.

Gruppe 3: Manuell gesperrte Websites 1 Min.

freegames-extra.net + weitere gesperrte Domains

Trage hier Domains ein, die durch Apples Inhaltsfilter trotzdem erreichbar sind. 1 Minute entspricht einer faktischen Sperre.

Warum Apples Inhaltsfilter alleine nicht reicht

Auch mit der Einstellung „Nur jugendfreie Websites" gelangen manche nicht jugendfreien Inhalte durch:

  • Apples Filter basiert auf einer Domain-Datenbank – neue oder unbekannte Domains werden nicht erkannt.
  • Manche Seiten tarnen sich als Web-App oder nutzen seltsame Domainendungen.
  • Bekannter Bug: Beim Aufrufen einer gesperrten Seite erscheint manchmal der Button „Website erlauben" – ohne Code-Abfrage. Ein Klick und die Seite ist dauerhaft freigegeben.

Bekannte Problemseiten daher manuell als 1-Minuten-Limit eintragen.

4.2 Auszeit einrichten

Einstellungen Bildschirmzeit Auszeit

Die Auszeit ist ein hartes Tagesende-Limit: Ab einer bestimmten Uhrzeit sind alle Apps gesperrt – nur die Apps aus „Immer erlaubt" bleiben erreichbar.

Sinnvoll zum Beispiel ab 21 Uhr, damit das Kind nicht nachts weiterspielt, während die App-Limits schon verbraucht sind.

Empfehlung

Auszeit als Sicherheitsnetz zusätzlich zu den App-Limits nutzen, nicht als Ersatz. Die App-Limits begrenzen die Nutzung tagsüber, die Auszeit setzt dem Tag ein klares Ende.

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Immer erlaubte Apps festlegen

ca. 5 Minuten · Am Kindergerät
Am Kindergerät
Einstellungen Bildschirmzeit Immer erlaubt
Immer erlaubte Apps
Immer erlaubte Apps festlegen

Diese Apps sind auch dann erreichbar, wenn PauseNow das Gerät pausiert oder eine Auszeit aktiv ist. Füge hier nur das Notwendigste hinzu.

App Warum erlaubt?
Telefon Von Apple standardmäßig erlaubt — Notrufe und Kontakt zu Eltern müssen immer möglich sein
Nachrichten (iMessage) Von Apple standardmäßig erlaubt — Kurznachrichten an Eltern in Notfällen
Karten Navigation und Orientierung — kein Unterhaltungsnutzen
Kalender Termine einsehen — kein Unterhaltungsnutzen
Schul-Apps Falls dein Kind Schul-Apps nutzt (z.B. Moodle, Untis, ANTON) — hier eintragen
ÖPNV-App Falls dein Kind selbstständig Bus oder Bahn fährt (z.B. DB Navigator, HVV, MVG)
PauseNow Pflicht — ohne diesen Eintrag blockiert sich PauseNow selbst

PauseNow muss in „Immer erlaubt" stehen

Falls PauseNow nicht in der Liste steht, blockiert Bildschirmzeit die App zusammen mit allen anderen – und PauseNow kann nicht mehr kommunizieren. Der Pausier-Befehl vom Eltern-iPhone kommt dann nicht mehr an.

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Inhalte & Datenschutz sperren

ca. 10 Minuten · Am Kindergerät
Am Kindergerät
Einstellungen Bildschirmzeit Inhalte & Datenschutz
Beschränkungen Übersicht oben
Beschränkungen (oben)
Beschränkungen Übersicht unten
Beschränkungen (unten)

Aktiviere zunächst den Hauptschalter „Inhalte & Datenschutz". Danach die folgenden Einstellungen vornehmen:

6.1 iTunes & App Store – Käufe

Inhalte & Datenschutz iTunes & App Store-Käufe
App-Installationen und Käufe
Installationen & Käufe
Apps löschen nicht erlauben
Apps löschen sperren
Passwort immer erforderlich
Passwort immer erforderlich
EinstellungWert
Apps installieren Nicht erlaubenDas Kind soll keine Apps selbst installieren können
Apps löschen Nicht erlaubenVerhindert, dass wichtige Apps gelöscht werden. PauseNow kann nur mit der Apple-ID des Admins gelöscht werden!
In-App-Käufe Nicht erlaubenVerhindert ungewollte Kosten in Spielen oder Apps

6.2 Erlaubte Inhalte

Inhalte & Datenschutz Erlaubte Store-Inhalte
Medien und Inhalte oben
Erlaubte Inhalte (oben)
Medien und Inhalte unten
Erlaubte Inhalte (unten)
KategorieEinstellung
FilmeFSK 16
SerienTV-14
Apps12+
WebinhaltNur jugendfreie WebsitesBekannte Lücken beachten – siehe Hinweis bei Schritt 4
Explizite Sprache (Siri)Nicht erlauben

6.3 Datenschutz-Einstellungen

Inhalte & Datenschutz Datenschutz
Ortungsdienste
Ortungsdienste
App-Tracking sperren
Tracking sperren
Wo ist? Standort teilen
Wo ist?
Accounts sperren
Accounts sperren
Mobile Daten sperren
Mobile Daten sperren
EinstellungWert & Begründung
Ortungsdienste Erlauben – aber einzelne Apps prüfenStandort für Notfall-Tracking erlaubt; Social-Media-Apps auf „Nie" setzen
Apple-Werbung Nicht erlauben (Änderungen)Verhindert Verhaltensprofil für personalisierte Werbung
App-Tracking Nicht erlauben (Änderungen)Verhindert geräteübergreifendes Tracking
Accounts Änderungen nicht erlaubenVerhindert heimlichen zweiten iCloud-Account
Mobile Daten Änderungen nicht erlaubenEssenziell für PauseNow: Wer mobile Daten deaktiviert, empfängt keinen Pausier-Befehl vom Eltern-iPhone mehr – das Gerät lässt sich dann nicht fernpausieren. Außerdem verhindert diese Einstellung, dass das Kind einzelne Apps vom Datenlimit ausnimmt oder auf mobiles Netz wechselt, um WLAN-Sperren zu umgehen. PauseNow kann diese Einstellung aus technischen Gründen nicht selbst überprüfen – daher ist sie besonders wichtig.

6.4 Bildschirmaufnahmen sperren

Inhalte & Datenschutz Bildschirmaufnahme: Nicht erlauben

Drei Gründe für diese Einschränkung

  • Passwort-Schutz: Eine laufende Aufnahme könnte den Bildschirmzeit-Code festhalten.
  • Umgehungsanleitung: Kinder teilen Aufnahmen von Tricks mit Freunden.
  • Inhaltsverbreitung: Inhalte können per Aufnahme gespeichert und weitergeleitet werden.

6.5 Weitere wichtige Sperren

Code und Face ID sperren
Code & Face ID sperren
EinstellungWert
Code-Änderungen Nicht erlaubenVerhindert, dass das Kind dich aussperrt
Face-ID/Touch-ID Nicht erlaubenVerhindert, dass das Kind sich als einzige Person einrichtet

Ohne diese Einstellung kann PauseNow ausgetrickst werden

Das Kind muss daran gehindert werden, mobile Daten selbst zu deaktivieren. Wer kein Mobilfunknetz hat, empfängt keinen Pausier-Befehl – das Gerät bleibt entsperrt, egal was du im Dashboard tust.

Stelle sicher, dass oben in 6.3 „Mobile Daten → Änderungen nicht erlauben" gesetzt ist.

6.6 Apple Intelligence & Siri

Am Kindergerät
Einstellungen Bildschirmzeit Beschränkungen Intelligence und Siri

Apple Intelligence ist Apples KI-System, das seit iOS 18.1 auf neueren iPhones automatisch aktiv ist. Einige Funktionen sind hilfreich — andere geben deinem Kind Zugang zu einem externen KI-Chatbot (aktuell ChatGPT von OpenAI), der Webinhaltsfilter umgehen kann.

Intelligence-Erweiterungen = ChatGPT-Zugang

Wenn du diese Einstellung erlaubst, kann dein Kind über Siri oder über das Textmenü in jeder App direkt mit ChatGPT kommunizieren. ChatGPT beantwortet beliebige Fragen, erstellt Texte und Bilder — ohne dass der Webinhaltsfilter greift. Fotos und Dokumente vom Kindergerät können dabei an externe Server gesendet werden.

Intelligence und Siri Einstellungen
Empfohlene Einstellungen
EinstellungEmpfehlung
BilderstellungNicht erlauben — verhindert KI-generierte Bilder
SchreibtoolsErlauben — Rechtschreibhilfe, läuft lokal auf dem Gerät
Intelligence-ErweiterungenNicht erlauben — blockiert ChatGPT-Zugang
Siri & DiktierenEin
Websuche (Inhalte)Nicht erlauben — Siri zeigt keine ungefilterten Webergebnisse
Anstößige SpracheNicht erlauben
Mathematische ErgebnisseErlauben (optional — Taschenrechner in Notizen)

Nach jedem iOS-Update prüfen

Apple kann bei Updates neue KI-Funktionen aktivieren, die vorher nicht da waren. Prüfe diese Einstellungen nach jedem Update des Kindergeräts.

Teil 2

PauseNow installieren

Geschafft! Jetzt kommt der einfache Teil: App laden, QR-Code scannen, fertig.

Setup in 5 Minuten – schau zu, mach mit

Komplett auf unserem Server – kein YouTube, keine Cookies.

7

PauseNow installieren

ca. 3 Minuten · Auf allen Geräten

PauseNow ist kostenlos im App Store verfügbar. Du installierst die App auf deinem Eltern-iPhone und auf dem Kindergerät.

7.1 App installieren

App Store öffnen „PauseNow" suchen Laden

Installiere PauseNow auf allen Geräten: dein iPhone, das Kindergerät und alle Partner-iPhones (Oma, anderer Elternteil, Babysitter).

7.2 Familie erstellen (Am Admin-iPhone)

  1. PauseNow öffnen und „Familie erstellen" wählen
  2. Alle Berechtigungen erteilen (Mitteilungen und Bildschirmzeit)
  3. Einen Kindernamen eingeben (muss kein echter Name sein)
  4. Einen 4-stelligen Familiencode festlegen — den brauchen alle Partner zum Pausieren
  5. QR-Code wird angezeigt — nicht schließen!

Vor dem Verbinden: Apple-ID-Passwort eines Elternteils bereithalten

iOS fragt beim Einrichten des Kindergeräts nach dem Passwort eines Elternteils aus der Apple-Familienfreigabe. Das ist normal und passiert nur einmal.

Getrennte Eltern?

Du musst nicht selbst in der Apple-Familienfreigabe des Kindes sein. Bitte den anderen Elternteil (den Apple-Familien-Organizer), sein Passwort einmalig am Kindergerät einzugeben. Danach funktioniert PauseNow komplett unabhängig.

7.3 Kindergerät verbinden

Berechtigungen erlauben
Berechtigungen erlauben
Alle Kategorien anklicken
Alle Kategorien anklicken
QR-Code scannen
QR-Code scannen
Kind verbunden
Kind verbunden
  1. Alle Berechtigungen erteilen (Mitteilungen, FamilyControls, App-Überwachung)
  2. Bei App-Überwachung: Alle Kategorien wählen
  3. Kamera öffnet sich, QR-Code vom Admin-iPhone scannen
  4. Kind ist verbunden — Setup abgeschlossen.

Alle Kategorien wählen!

Ohne alle Kategorien funktioniert die Trickster-Erkennung nicht — dein Kind könnte Mitteilungen deaktivieren, ohne dass PauseNow es bemerkt.

Abschluss-Checkliste

Hak alles ab, bevor du das Gerät dem Kind gibst
  • Kind hat eigene Apple-ID mit Geburtsdatum unter 18 Jahren
  • Kindergerät in der Familienfreigabe als Kindkonto registriert
  • Bildschirmzeit aktiviert mit „Dies ist das iPhone meines Kindes"
  • Bildschirmzeit-Code gesetzt, den nur du kennst
  • App-Limits für alle 3 Gruppen eingerichtet – jeweils „Am Ende blockieren" aktiv
  • Auszeit eingerichtet (z.B. ab 21 Uhr)
  • PauseNow steht in „Immer erlaubt"
  • Inhalte & Datenschutz aktiviert
  • App-Installation, -Löschung und In-App-Käufe gesperrt
  • Bildschirmaufnahmen gesperrt
  • Accounts-Änderungen gesperrt
  • Apple Intelligence: Erweiterungen, Bilderstellung und Websuche gesperrt
  • Mobile-Daten-Änderungen gesperrt (Voraussetzung für zuverlässiges PauseNow)
  • Beim PauseNow-Setup: bei App-Überwachung alle Kategorien gewählt (Trickster-Schutz)
  • PauseNow auf Eltern- und Kindergerät installiert und verbunden
  • Gerät neu gestartet und alle Limits nochmals geprüft
  • Pausierung, Aktivierung und Freigabe-Anfrage gemeinsam mit deinem Kind getestet – damit es weiß, was passiert, und ihr die Regeln besprechen könnt. Kommunikation ist mindestens so wichtig wie die technischen Voraussetzungen.

Du hast es geschafft.

Einmal hingeschaut, einmal eingerichtet. Ab jetzt ist es ein Fingertipp – und dein Kind ist sicher unterwegs.

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